Nordpol – Das Weihnachtsfest 2025 steht vor dem Aus. Wie aus gut informierten Elfenkreisen verlautbart, musste die Geschenkproduktion am Nordpol aufgrund unbezahlter Stromrechnungen eingestellt werden. Der lokale Energieversorger "Arctic Power Inc." hat dem Weihnachtsmann bereits vor drei Wochen den Strom abgedreht.
"Wir haben Herrn Claus mehrfach gemahnt", erklärt Unternehmenssprecher Bjørn Frostberg. "Die letzte Rechnung über 847.000 Euro ist seit Oktober überfällig. Wir können nicht weiter Verluste machen, nur weil jemand weltberühmt ist."
Der Weihnachtsmann selbst zeigte sich in einem Statement "tief betroffen" und verwies auf "unvorhergesehene Mehrkosten durch gestiegene Energiepreise". Die Produktionshallen, Förderbänder und die hochautomatisierte Spielzeugfabrik benötigen nach Angaben der Betreibergesellschaft "North Pole Industries GmbH & Co. KG" rund 2,3 Gigawattstunden pro Monat – etwa so viel wie eine Kleinstadt.
Besonders pikant: Offenbar wurden die Millioneneinnahmen aus Lizenzverträgen mit Coca-Cola und diversen Einkaufszentren in riskante Kryptowährungen investiert. Ein Investment in "SantaCoin" soll dabei besonders hohe Verluste verursacht haben.
Die rund 3.000 Elfen der Produktionsstätte wurden bereits in Kurzarbeit geschickt. Gewerkschaftssprecher Pippin Glöckchen kritisiert das Management scharf: "Während wir Elfen uns mit Haferbrei durchschlagen müssen, sitzt der Chef noch auf seinem goldenen Schlitten."
Das zuständige Wirtschaftsministerium in Oslo prüft derzeit einen Notkredit. Allerdings sehen Experten schwarz für ein rechtzeitiges Eingreifen. "Selbst wenn morgen der Strom wieder fließt, benötigen die Produktionslinien mindestens 72 Stunden Anlaufzeit", so Logistikprofessor Dr. Helmut Schneeweiß von der Universität Tromsø.
Eltern weltweit werden gebeten, sich auf Plan B vorzubereiten. Amazon verzeichnet bereits einen beispiellosen Ansturm auf Last-Minute-Geschenke.
Der Weihnachtsmann war für eine persönliche Stellungnahme nicht zu erreichen. Sein Pressesprecher Rudolf teilte lediglich mit, man arbeite "mit Hochdruck an einer Lösung" und sei "zuversichtlich".