Fitness-Studios rufen Katastrophenfall aus: Laufband-Rationierung tritt in Kraft

Fitness-Studios rufen Katastrophenfall aus: Laufband-Rationierung tritt in Kraft

Berweit – Es sind Szenen, die an Schlussverkäufe oder Zombie-Filme erinnern: Bereits am zweiten Tag des neuen Jahres haben die deutschen Fitness-Studios kapituliert und den nationalen Notstand ausgerufen. Nachdem Millionen Bundesbürger gleichzeitig beschlossen hatten, ihren "neuen, besseren Ichs" freien Lauf zu lassen, brachen die Kapazitäten der Wellness-Tempel unter der schieren Last des kollektiven schlechten Gewissens zusammen.

Der Bundesverband für Hantelbank-Logistik (BfHL) reagierte heute Morgen mit einer drastischen Maßnahme: der sofortigen Laufband-Rationierung. "Wir können die Sicherheit der Bevölkerung nicht mehr garantieren", erklärte Torben Bizeps, Sprecher der Kette McMuscle, sichtlich erschöpft. "Wenn sich fünfzehn Buchhalter gleichzeitig auf einen Crosstrainer stürzen, ist das statisch einfach nicht haltbar." Ab sofort gilt: Maximal 7 Minuten Kardio pro Person, und Selfies vor dem Spiegel sind auf zwei Versuche begrenzt, um Staus in den Umkleiden zu vermeiden.

Experten hatten schon lange vor der "Januar-Welle" gewarnt. Prof. Dr. H.C. Schweinehund, Leiter des Instituts für angewandte Prokrastination, sieht die Ursache in einer massiven Selbstüberschätzung. "Die Leute kommen mit der Energie eines Kernkraftwerks rein, scheitern an der Einstellung der Sitzhöhe und gehen dann frustriert in die Sauna, um dort überfüllte Handtuch-Kriege zu führen", so der Experte. Er empfiehlt als Gegenmaßnahme die sofortige Einführung einer "Sofa-Prämie", um die Studios zu entlasten.

Auch die Betroffenen zeigen sich reizbar. Sören W. (42), der eigentlich nur kurz shapen wollte, berichtet von traumatischen Zuständen: "Ich stehe seit 6:00 Uhr morgens in der Schlange für die Beinpresse. Ich habe mittlerweile vergessen, welche Muskelgruppe ich trainieren wollte, aber ich habe drei neue Freunde gefunden und wir haben eine Selbsthilfegruppe gegründet."

Die Regierung prüft nun, ob die guten Vorsätze per Eilverordnung auf den 1. Februar verschoben werden können. Bis dahin rät die Polizei: "Bleiben Sie zu Hause. Essen Sie die Reste vom Raclette. Es ist sicherer."